Wirtschaftsstandort

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde im südlichen Kreisgebiet (Helmstedter Revier) großflächig Braunkohle in Tagebauen gefördert, die auch das Landschaftsbild der Region stark veränderten. Die Braunkohle wurde durch die Braunschweigische Kohlen-Bergwerke AG (BKB) abgebaut und durch eigene Kraftwerke verstromt. Die BKB war über viele Jahre der größte Arbeitgeber im Landkreis Helmstedt. Heute wird die Energiegewinnung und -versorgung von Unternehmen des E.ON-Konzerns wahrgenommen.

Größter Arbeitgeber des Landkreises ist heute mit rund 1050 Arbeitsplätzen das AWO Psychiatriezentrum in Königslutter.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises wird stark von den angrenzenden Oberzentren Braunschweig und Wolfsburg geprägt. Einer der größten Arbeitgeber der Region ist das im benachbarten Wolfsburg ansässige Volkswagenwerk mit einem großen Einzugsgebiet.

Der Landkreis wird in west-östlicher Richtung von der Bundesautobahn 2 durchquert und stellt eine Anbindung zu den Großstädten Braunschweig und Magdeburg her. Über die Bundesautobahn 39 können die Industriezentren in Wolfsburg und Salzgitter erreicht werden. Die Bundesstraßen 1, 82, 244 und 245a verbinden den Landkreis mit dem Bundesfernstraßennetz.

An das deutsche Eisenbahnschienennetz ist der Landkreis Helmstedt mit Haltepunkten auf der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg angebunden, die von Intercityzügen und Regionalbahnen befahren wird.

 

Bevölkerung:

91.307 (Stand: 31.12.2018)
Arbeitslosenquote: 5,6 % (Stand: 01.10.2019)
Beschäftigtenquote: 62,7 % (Stand: 30.06.2018)

Wirtschaftskraft:

€ je Einwohner (Landkreis Helmstedt)  im Bundesvergleich (Bund=100%)
 Bruttoinlandsprodukt 2017:  19.649 50%
Bruttowertschöpfung 2017
– Produzierendes Gewerbe:
61.855 72 %
Bruttowertschöpfung 2017- Dienstleistungsbereiche: 51.769 85 %
Gewerbesteuereinnahmen (netto) 2018:  

288,96

 im Landesvergleich (Land=100%)

64 %

Stand: 30.06.2018